Schule und Bildung im Frühmittelalter - einfach erklärt!
Wie war die Bildung im Frühmittelalter? Wer konnte lesen und schreiben, und welche Rolle spielten Klöster und Kaiser? Diese Zusammenfassung zu Bildung und Wissenschaft im Frühmittelalter gibt dir einen Überblick – perfekt für Schule und Referate. Klick dich mal durch Lucys Wissensbox!
Karl der Große und die Karolingische Renaissance
Man sagt, es hätte unter Karl dem Großen eine Renaissance in Wissenschaft und Bildung gegeben. Renaissance meint quasi Erneuerung und unter Karl dem Großen wurde die Bildung sehr gefördert. Ihm waren Dichtung, Buchkunst, Schulen und Architektur sehr wichtig. Deshalb wurden auch Kloster- und Domschulen eröffnet. Doch nicht alle Kinder konnten in die Schule gehen und lernen.
Schule im Frühmittelalter
Ging ein Kind im Frühmittelalter doch zur Schule, dann häufig in einem Kloster. Dort musste es viel auswendig lernen, zum Beispiel Stellen aus der Bibel. Auf dem Lehrplan standen zudem Lesen, Schreiben, Singen und Latein. Als "höhere Bildung" wurden die Disziplinen Grammatik, Rhetorik, Dialektik, Arithmetik (Zahlenlehre), Musik, Geometrie und Astronomie bezeichnet. Sie wurden auch die "sieben freien Künste" genannt.
Lesen und Schreiben im Frühmittelalter
Im frühen Mittelalter konnten nur wenige Leute lesen und schreiben. Das war im Alltag oft auch gar nicht nötig. An Geschäften zeigten zum Beispiel Bilder und Symbole die Waren an. Wenn man doch mal ein Schriftstück benötigte, bezahlte man einfach einen professionellen Schreiber.
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